- Operation
- Ablauf
- Linsen
- Kosten
- Risiken
Das Ziel ist eine weitgehende Brillenunabhängigkeit. Modernste Implantate ermöglichen das Lesen eines Buchs, das Arbeiten am Bildschirm und auch das Autofahren ohne Brille.
Der Eingriff ist ambulant und erfolgt beidseits in Vollnarkose. Gelegentlich ist es sinnvoller jedes Auge zeitlich versetzt zu operieren. Dabei wird das Auge während eines Kurzschlafes mittels Spritze unterhalb des Augapfels komplett betäubt. Wir operieren über selbstdichtende Mikroschnitte von 2.2 mm Breite.
Die vordere Kapsel wird mittels einer Pinzette oder einer Hochfrequenznadel eröffnet. Nach Entfernen der Linse mittels einem Ultraschall-Hohlstift werden die Linsenreste abgesaugt und eine gefaltete Kunstlinse mit einem sogenannten Injektor in den Linsenkapselsack eingeführt. Diese entfaltet sich und zentriert sich automatisch durch ihr Bügelsystem. Die Schnitte sind sehr klein und deshalb selbstdichtend. Es muss nicht genäht werden.
Der Aufenthalt in unserer Operationsabteilung beträgt ca. 1 bis 2 Stunden, der Eingriff dauert durchschnittlich 15 bis 30 Minuten.
Nach der Operation sind in der Regel keine Schmerzen zu erwarten.
Vor einem geplanten Eingriff erfolgt eine komplette Vermessung und medizinische Untersuchung beider Augen.
Je nach visueller Anforderung im Beruf, muss mit einer Arbeitsunfähigkeit von 6 bis 14 Tagen gerechnet werden. Es kann sein, dass Sie zwischen den beiden Eingriffen nicht Autofahren dürfen.
Wir verwenden seit fast 30 Jahren fast ausschliesslich Linsen der Tecnis Platform. Dabei kontrollieren wir seither die Linsen Qualität und finden keine Veränderungen.
Zahlt die Krankenkasse etwas?
Handelt es sich um einen reinen Lifestyle-Eingriff (das heisst, es liegt kein Grauer Star vor), sind die Krankenkassen nicht leistungsberechtigt.
Besteht vor dem Eingriff jedoch eine Linsentrübung (Katarakt), übernimmt die Kasse den vollen Betrag abzüglich Franchise, Selbstbehalt Ergänzungsleistung.
Bei einem Lifestyle-Eingriff beträgt der Preis zurzeit zwischen CHF 6'800.– und CHF 9'200.– für beide Augen pauschal. Inbegriffen sind sämtliche Voruntersuchungen, die Medikamente und die Nachkontrollen bis 6 Wochen nach dem Eingriff.
Generell muss betont werden, dass es kein Nullrisiko bei chirurgischen Eingriffen gibt. Das Hauptproblem bei dem Eingriff sind unrealistische Erwartungen an das postoperative Sehen oder eine falsche Motivation. Am häufigsten klagen Patienten über Streulichtphänomene in der Nacht beim Autofahren. In fast allen Fällen kommt es aber zu einer Gewöhnung. Selten kommt es zu Restkorrektur Fehler, die mit einem Hornhaut Laser oder einer zweiten Korrekturlinse behoben werden muss.
Hier können Sie einen Termin für eine ausführliche Voruntersuchung mit persönlicher Beratung durch Dr. Hegyaljai (30 bis 60 Minuten) vereinbaren.